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Was bieten die Baumärkte in Deutschland?

FliesenDer Begriff Baumarkt hat zwei Bedeutungen. Zum einen ist mit Baumarkt die gesamte Baubranche in wirtschaftlicher Hinsicht zu verstehen - etwa in dem Sinne, in dem man auch von einem Geldmarkt spricht. Ansonsten ist der Baumarkt eine Einkaufsstätte, in der Heimwerker/innen in diy-gerechten Chargen und Losgrößen Produkte kaufen können, um Haus und Hof auszubauen, zu sanieren oder umzubauen. In den letzten Jahren geht der Trend allerdings weg vom klassischen Baumarkt und hin zum Wohnkaufhaus, wo auch Möbel, Bilderrahmen und textile Dekorationsstoffe gekauft werden können. Spezielle Bauprodukte wie etwa Dachziegel oder Klinker werden von Baumärkten selten geführt. Diese Produkte sind die Domäne des Baustoffgroßhandels. Die deutschen Baumärkte sind entweder Franchise-Betriebe (wie OBI) oder Regiebetriebe (wie Toom).

FutterstelleDeutschland gilt hinsichtlich der Zahl seiner Baumärkte als "überbesetzt" - es gibt also zu viele Baumärkte für zu wenige Kunden, weshalb die Renditen der Betreiber niedrig sind oder in Einzelfällen auch gar keine Renditen erwirtschaftet werden. Als Wachstumsfeld gilt der Garten, weshalb vielen Baumärkten ein Gartencenter zugeordnet ist.

Fotos: HORNBACH, toom-Baumärkte